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Das Anerkennungspraktikum ist der Abschluss zur staatlichen Anerkennung nach der schulischen Ausbildung

Anerkennungspraktikum

Fertig studiert und jetzt noch ein Anerkennungspraktikum machen?! Für Studenten der Sozialpädagogik oder der Sozialen Arbeit ist dies im Rahmen des Studiums oft verpflichtend. Warum?

Warum ein Anerkennungspraktikum?

Durch das Anerkennungspraktikum erhältst du die staatliche Anerkennung für dein Studium. Außerdem soll es dir als Brücke zwischen deinem Studium und dem Berufsleben dienen. Du hast dabei die Chance, praktische Erfahrungen zu sammeln und unter Anleitung Verantwortung zu übernehmen. Zum Anerkennungspraktikum gehört meist ein begleitendes Seminar. So ganz lässt du das Hochschulleben eben doch noch nicht hinter dir.

Der Ablauf im Anerkennungspraktikum

Empfehlenswert ist es, sich frühzeitig auf eine Praktikumsstelle zu bewerben. Deine Hochschule wird dir Tipps zu geeigneten Praktikumsgebern geben können. Die Stellen sind häufig direkt von den Einrichtungen ausgeschrieben. Seitens deiner Hochschule werden strikte Anforderungen an dein einjähriges Berufspraktikum gestellt. Zudem fordert die Hochschule vom Praktikumsbetrieb einen Ausbildungsplan. Du musst dein Praktikum also unbedingt mit der Hochschule absprechen. Wie schon erwähnt, ein begleitendes Seminar ist meist fest in das Anerkennungspraktikum eingeplant. Abgeschlossen wird das Anerkennungspraktikum häufig mit einer mündlichen Prüfung, dem Kolloquium.

Der Studentenstatus während des Anerkennungspraktikums

Obwohl das Anerkennungspraktikum eng mit deiner Hochschule verbunden ist, bist du mit Beginn des Anerkennungspraktikums kein Student mehr. Das bedeutet auch, dass auf dich nicht mehr der Studententarif der Krankenkassen zutrifft und du dich neu versichern musst. Das Gute am Berufspraktikum: Du bekommst ein Gehalt, welches höher liegt als ein übliches Praktikantengehalt.

Achtung: Ausnahmen

Aber: Nicht jeder muss ein Anerkennungspraktikum absolvieren. Fakt ist: Bildung ist Ländersache. Somit auch die Hochschulbildung. Konkret bedeutet das, dass jedes Bundesland seine eigene Regelung bzgl. des Anerkennungspraktikums hat. Studierst du zum Beispiel in Bremen, musst du in jedem Fall ein anschließendes Berufspraktikum durchlaufen. In Hamburg hingegen ist ein Anerkennungsjahr nicht vorgesehen. Hochschulen in NRW ist es selbst überlassen, ob sie die staatliche Anerkennung bereits durch das abgeschlossene Studium oder erst durch ein Anerkennungspraktikum verleihen. Manche Hochschulen fordern ein einjähriges Praktikum. Anderswo kannst du das Praktikum während des Studiums als Praxissemester ableisten. Du merkst also, es ist ganz wichtig, dies konkret mit deiner Hochschule abzuklären.

Arten von Praktika

Alle wichtigen Informationen rund um die verschiedenen Praktikumsarten findest du hier:

 

 



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