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Mit diesen Tipps gelingt dir der perfekte Einstieg in dein Bewerbungsschreiben.

Der perfekte Einstieg für dein Bewerbungsschreiben

„Hiermit bewerbe ich mich…“ - Diese Standardfloskel fällt jedem von uns spätestens dann wieder ein, wenn die Ideen für einen guten Einstieg ins Bewerbungsschreiben fehlen. Beliebt ist auch die Phrase „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen.“ Es ist jedoch ein Irrtum, dem Personaler eine Einleitung ins Thema geben zu müssen, denn die entsprechende Stellenanzeige wird schließlich schon in der Betreffzeile genannt. Der erste Satz deiner Bewerbung ist entscheidend für ihren Erfolg und sollte daher aussagekräftig sein und gleich damit beginnen, wofür die Bewerbung gedacht ist: Für dich werben.

Sinn und Zweck des Bewerbungsschreibens ist es, das Unternehmen zu überzeugen, dass du genau die oder der Richtige für die ausgeschriebene Stelle bist. Dabei solltest du vor allem die Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen herausstellen, die den Anforderungen entsprechen, die das Unternehmen in der Stellenausschreibung genannt hat. Wenn du dich als Student auf ein Praktikum bewirbst, kannst du neben deinem Studium beispielsweise auf Projektarbeiten, fachlich relevante Nebenjobs oder schon absolvierte Praktika verweisen und darstellen, welche Kompetenzen du dabei erlangt hast.

Der erste Satz des Bewerbungsschreibens ist entscheidend

Häufig wird das Bewerbungsschreiben vom Personaler jedoch gar nicht vollständig gelesen und schon nach wenigen Sätzen aussortiert. Schon im ersten Satz deiner Bewerbung kommt es also darauf an, das Interesse des Personalers zu wecken und ihn von deiner Qualifikation für die Stelle zu überzeugen. Ein origineller Einstieg kann sich etwa gleich auf die ausgeschriebene Stelle beziehen oder deine Motivation für die Bewerbung und deine Begeisterung für das Unternehmen verraten.

Zum Beispiel:

„Sehr geehrter Herr XY,

ich studiere ___________ an der Universität/ FH________  im ___ Semester und habe ich mich in Seminaren und Projektarbeiten intensiv mit ____________  beschäftigt. Die Tätigkeiten und Herausforderungen, die das ausgeschriebene Praktikum bietet, haben mich daher sofort begeistert.“

Wenn du schon im Vorfeld ein Telefongespräch mit dem Personaler geführt hast, kannst du auch darauf zu Beginn deiner Bewerbung verweisen:

„Sehr geehrte Frau XY,

vielen Dank für das informative Telefonat am 2. Januar 2014. Das Gespräch hat mein Interesse an der Praktikumsstelle nochmals bestärkt, denn im  Bereich _________ habe ich bereits im Rahmen einer Nebentätigkeit praktische Erfahrungen gesammelt, die ich im Praktikum gern mit meinen Kenntnissen der _____ _____ aus dem Studium der ________ verknüpfen möchte.“

Es gibt zwar niemand gerne zu, aber bei vielen Bewerbungen spielt Vitamin B eine große Rolle. Wenn beispielsweise ein Kommilitone schon im Unternehmen arbeitet oder eine Kooperation zwischen deinem Professor und dem Unternehmen besteht, solltest du dies ruhig nennen:

„Sehr geehrter Herr XY,
Herr Prof. XX vom Institut ________ an der Univeristät/FH_____________ hat mich auf Ihre Praktikumsstelle hingewiesen. Ich studiere _________  im __ Semester und habe mich dabei theoretisch wie praktisch intensiv mit dem Thema ___________ auseinandergesetzt. Das ausgeschriebene Praktikum hat mich daher direkt angesprochen.“

Authentizität steht vor Originalität

Auf der Suche nach dem perfekten Einstieg kann es schnell passieren, dass du dich von vermeintlich coolen Textvorlagen im Internet dazu verleiten lässt, sie so oder so ähnlich zu übernehmen. Und das, obwohl du selbst so etwas niemals geschrieben hättest. Abgesehen davon, dass Textvorlagen aus dem Netz auf keinen Fall in deine Bewerbung gehören, sollte der Einstieg zu deiner Persönlichkeit passen. Wirkt der Ton des ersten Satzes frech, der Rest des Anschreibens aber eher zurückhaltend, gibt das ein uneinheitliches und damit weniger kompetentes Bild von dir ab. Um diesen Fehler zu vermeiden, kannst du zunächst verschiedene Varianten für den Einstieg erstellen und prüfen, welcher am besten zu dir und dem Anschreiben passt. Auch der Rat von Freunden oder Verwandten ist dabei oft hilfreich.

Wenn du stundenlang vorm leeren Blatt sitzt und gar keine Idee für den ersten Satz hast, kann es manchmal helfen, erst einen Platzhalter für den ersten Satz zu verwenden und den Rest des Anschreibens fertig zu stellen. Mit dem Anschreiben hast du einen Überblick über deine Kompetenzen und Qualifikationen für die Stelle vor dir liegen, woraus du dann die wichtigsten Punkte aussuchen und im ersten Satz unterbringen kannst. Vergiss in diesem Fall nicht, den Rest der Bewerbung anzupassen, um eventuelle Doppelungen zu vermeiden.

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