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Mit einigen Tricks kannst du dich selbst organisieren und richtig managen.
Selbstmanagement während der Abschlussarbeit

Selbstmanagement während der Abschlussarbeit

Nicht viele gehören zu dem Typ Student, der seine Abschlussarbeit ohne Probleme drei Tage vor Abgabe herunterschreiben kann. Darunter leidet meist nicht nur die Gesundheit des Verfassers, sondern auch die inhaltliche Qualität der Thesis. Mit welchen Tricks du dich hingegen gleich richtig organisieren und selbst managen kannst, erfährst du hier.

Der frühe Vogel...

Natürlich ist es sinnvoll, so früh wie möglich mit der Organisation der Abschlussarbeit zu beginnen. Viele wissen aber oft nicht so genau, was sie eigentlich motiviert, was ihnen während des Schreibens gut tut und wie sie ihre Kräfte sinnvoll einteilen. Daher ist positive Motivation unerlässlich, was bereits bei der Themenfindung und Besprechung deiner Thesis beginnt: Such dir auf jeden Fall ein Thema, dass dich persönlich interessiert und über das du gerne mehr herausfinden möchtest. Wenn du dich in das Wunschthema grob eingelesen und eine erste Inhaltsübersicht mit deinem Betreuer besprochen hast, fällt es gerade aufgrund dieser ersten bewältigten Hürden viel leichter, dich auf den kommenden Schreibprozess einzulassen.

Wie viel Planung muss sein?

Zu Beginn deiner Arbeit solltest du grob abschätzen, wie lange du für einzelne Arbeitsschritte wie Recherche, Schreiben und die Korrektur brauchen wirst. Dabei ist gutes Zeitmanagement gefragt. Setze dir dafür wöchentliche oder monatliche Deadlines mit konkreten Aufgaben, die du bis zu diesem Zeitpunkt erledigt haben willst und trage sie im Monatskalender ein. Auf diese Weise kannst du dein Vorankommen regelmäßig kontrollieren und ggf. umdisponieren, wenn etwas dazwischen kommt. Achte dabei auf deine persönliche Leistungskurve: Wenn du regelmäßig unter einem Mittagstief leidest, lohnt es sich nicht, sich in dieser Zeit ans Schreiben zu setzen. Stell dir in solchen Phasen lieber die nächsten Arbeitsschritte bildlich vor, wie du beispielsweise einen nächsten Absatz gestalten oder eine bestimmte Idee verarbeiten möchtest. Solche Reflexionsphasen entspannen nicht nur das Gehirn, sondern lassen bisherige Leistungen Revue passieren und motivieren für das Anstehende.

Die richtige Arbeitsatmosphäre

Teile dir Orte sowie Zeitpunkte zum Arbeiten, Nachdenken und Entspannen ein. Am besten suchst du dir einen festen Ort, an dem du ruhig, ungestört und zielgerichtet arbeiten kannst. Dafür bieten sich u.a. Einzelkabinen in der Bibliothek deines Vertrauens, Cafés oder eine bestimmte Ecke deines Wohnraumes an. Auch ein bestimmter Typ Musik, den du immer wieder zum Arbeiten hörst, kann dabei helfen, sich in die Arbeitsatmosphäre einzufinden. Wenn du zu der Sorte Student gehörst, die sich nur schwer selbst motivieren kann, kannst du auch auf Kommilitonen zurückgreifen: Mit Sicherheit gibt es einige, die in der gleichen Situation wie du stecken und für ein "Abschlussarbeits-Schreibcamp" offen sind. So könnt ihr euch regelmäßig in einem Gruppenraum zusammensetzen, eure geplanten Tagesziele erledigen und eure Leistungen anschließend mit einer Tasse Kaffee belohnen. Auf diese Weise richtest du dir einen eigenen Arbeitsrhythmus mit entsprechenden Rahmenbedingungen ein, der deine Konzentration und Motivation ungemein fördert.

Schreibblockaden und Ablenkungen

Damit Phasen der "Aufschieberitis" dich nicht allzu sehr runterziehen, solltest du deine Zielformulierung nochmals überdenken. Anstatt die hämmernde Ermahnung " Ich muss jetzt endlich die Arbeit schreiben" im Kopf zu haben, solltest du auf die beschwichtigende Variante des "Ich werde mich jetzt mal das Kapitel setzen" zurückgreifen. Das nimmt den Druck und lässt dich entspannter mit dem Schreiben beginnen. Ganz wichtig ist auch, Ablenkungen zu minimieren, indem du Telefonate oder das Checken von E-Mails in fest eingeplante Pausen verlegst. Bei Problemen oder Blockaden bietet es sich zudem an, außenstehende Kommilitonen, die ein wenig Ahnung von der Materie haben, um Rat zu fragen. Mach dir zwischendurch den Kopf frei und notiere dir ruhig, was du alles erledigt hast und was noch gemacht werden muss. Schreibe konkret auf, wo es gerade hapert, sodass du es, wenn du keine Lösung finden solltest, mit deinem Betreuer besprechen kannst. Bedenke trotz der Hochs und Tiefs während des Schreibprozesses der Abschlussarbeit immer, dass sich die Mühe auszahlen wird - spätestens, wenn du dein Abschlusszeugnis stolz in Händen hältst.



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