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Erasmus Blues - die Zeit nach dem Auslandsaufenthalt

Man hört und liest es immer öfter: schreckliche Ernüchterung bei der Rückkehr vom Auslandsaufenthalt. Sei es nach einem Work & Travel Jahr in Australien, einem Praktikum in Singapur oder einem Auslandssemester in Krakau, nicht wenige junge Menschen stürzen in ein Loch, wenn sie sich nach aufregenden Monaten außerhalb ihres gewohnten Umfeldes wieder zuhause in die übliche, weniger ereignisreiche Umgebung einfinden müssen.

Einem Bericht des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zufolge, verbringt mehr als jeder dritte deutsche Student einen Teil seines Studiums in einem anderen Land. Die unvergesslichen Erfahrungen, die man dort sammelt, das neu erworbene Talent in völlig fremden Umgebungen offen auf Menschen zugehen zu können und Freundschaften zu knüpfen, die ein Leben lang halten werden und in einer anderen Sprache verzwickte Situationen zu meistern, fördern die persönliche Reife enorm. All die Höhen und Tiefen, welche man an der Seite von Gleichgesinnten durchlebt hat schweißen immens zusammen. Nun jedoch, wieder in der Heimat angekommen, vermisst man diesen innigen Bund bestehend aus internationalen Freunden. Doch anstatt Trübsal zu blasen, solltest du deine erlangten Fertigkeiten nutzen und neue Chancen ergreifen, um weiter zu wachsen. Folgende Tipps können dir dabei helfen.

Engagiere dich für andere Austauschstudenten

Erinnere dich zurück an den Beginn deiner Auslandszeit. Hattest du das Glück von einem einheimischen Studenten empfangen worden zu sein oder hast du dir eine solche erfahrene Person gewünscht, die dich anfangs begleitet und für dich da ist? Genau so jemand kannst du sein! Viele Universitäten bieten spezielle Mentoren-Programme an. Werde Teil davon und unterstütze ein oder mehrere Erasmus-Studenten mit deinem Wissen und deinen Erfahrungen, um ihnen den Einstieg in die deutsche Kultur zu erleichtern. Sei dabei und gestalte Events mit, die den ausländischen Studierenden die gleichen, unvergesslichen Momente bescheren, an die du dich nur zu gut aus deiner Auslandszeit zurück erinnern wirst.

Halte dich beschäftigt

Ein Nebenjob bietet dir viele Vorteile. Die Palette reicht von klassischem Kellnern im Stadtcafé über marketingorientierte Tätigkeiten, wie beispielsweise das Schreiben von Texten für Internetfirmen, bis hin zum Promoter in verschiedenen Regionen, um sich für politische Themen stark zu machen. Die Zusammenarbeit mit netten Leuten lenkt dich von deiner Melancholie ab und du verstärkst deine praktischen Arbeitserfahrungen für deinen Lebenslauf. Gleichzeitig fütterst du ordentlich dein Reisesparschweinchen und kannst dir somit schon das nächste Reiseziel ausmalen. Auf Online-Jobboards kannst du dich für tolle Nebenjobs in Städten in deiner Nähe oder in Städten, die du schon immer mal besuchen wolltest bewerben!

Arbeite im Ausland

Um deinen Durst nach der Ferne zu stillen, bietet sich ein Praktikum im Land deiner Wahl optimal an. Auch gibt es viele Plattformen die Jobs im Ausland anbieten. Dort findest du eine Vielzahl an interessanten Stellen in vielen verschiedenen Ländern. Klick dich durch und schicke ganz unkompliziert dein Anschreiben und deinen Lebenslauf an potentielle, multinationale Arbeitgeber. Innerhalb weniger Tagen erhältst du eine Rückmeldung aber beeil dich, die Stellen sind heiß begehrt!

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