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Das Auslandspraktikum hilft dir interkulturelle Kompetenz zu erwerben

Auslandspraktikum

Ein Auslandspraktikum ist immer gut und gern gesehen bei zukünftigen Arbeitgebern. Doch, sobald du dich auf die Suche nach einer passenden Praktikumsstelle machst, wirst du schnell feststellen: Die Organisation für ein Praktikum im Ausland ist nicht ohne. Für deinen Auslandsaufenthalt musst du Fragen zur Finanzierung, Anerkennung und Bewerbung klären. Doch die Mühe lohnt sich, denn ein Auslandspraktikum bringt dich in vieler Hinsicht weiter.

Besonders in Deutschland sind Praktikanten nicht mehr aus der Unternehmenswelt wegzudenken. Doch dich reizt die Auslandserfahrung? Neben zahlreiche Fragen nach der Finanzierung, Anerkennung und der Bewerbung bleibt die Frage: Warum ein Auslandspraktikum?

Warum ein Auslandspraktikum?

Globalisierung ist ein allgegenwärtiges Thema. Auch für dich und deinen späteren Beruf. Erste praktische Erfahrungen ebnen dir den Weg ins Berufsleben. Diese Erfahrung im Ausland zu machen, ist heutzutage in manchen Bereichen unabdingbar. Hinzu kommt, dass ein Auslandspraktikum für dich persönlich eine super Möglichkeit ist, um dich selbst herauszufordern. Du tauchst in eine andere Kultur ein und lernst deren Prinzipien und Werte kennen. Jede Kultur arbeitet und lebt anders, du lernst dich anzupassen und mit Unterschieden umzugehen. Deinen zukünftigen Arbeitgebern zeigst du damit Durchhaltevermögen und Selbstständigkeit. On top: Deine Fremdsprachenkenntnisse werden sich von ganz allein verbessern. Also, was hält dich noch ab?

Mehr Infos zum Auslandspraktikum in den folgenden Ländern:

Anerkennung des Auslandspraktikums

Manch eine Studienverordnung sieht explizit ein Auslandspraktikum vor. Perfekt! Somit ist dir die Anerkennung sicher und du verlierst keine Zeit. Sollte nur ein Praxissemester vorgesehen sein, sprich mit deiner Hochschule, ob dies auch im Ausland möglich ist.

Gibt es im Rahmen des Praxissemesters keine Lösung für dich und deinen Wunsch ins Ausland zu gehen, hast du immer noch die Möglichkeit, ein Urlaubssemester einzulegen. Das bedeutet, dass du zwar immatrikuliert bleibst, aber ein Semester lang das Studium aussetzt. Dieses Semester wird nicht zu deiner Regelstudienzeit gezählt. Es kann aber sein, dass du von jeglichen Lehrveranstaltungen während dieser Zeit ausgeschlossen wirst. Ein Urlaubssemester musst du dir seitens der Hochschule genehmigen lassen. Eine weitere Möglichkeit ist, weiterhin immatrikuliert zu bleiben und nur am Ende des Semesters an den Prüfungen teilzunehmen. Unterschätze jedoch nicht den Aufwand. Die meisten Unternehmen setzen ihre Praktikanten voll ein. D.h. eine 40-Stunden-Woche ist keine Seltenheit. Eine solche Vollzeitstelle ist für dich eine neue Erfahrung. Nebenbei den Stoff aufzuarbeiten, den deine Kommilitonen an der Heimathochschule gerade besprechen, ist ein erheblicher Aufwand und mit viel Disziplin verbunden.

Finanzen im Auslandspraktikum

Wie schon erwähnt, Praktikumsplätze gibt es in Deutschland zuhauf. Aber im Ausland sind Praktikanten meist eine Rarität. Daher sind diese Auslandspraktika oft unentgeltlich. Bloß nicht den Kopf hängen lassen. Das Erasmus-Programm der EU fördert Studenten im Rahmen eines Auslandspraktikums in einem der Mitgliedsstaaten, sowie Norwegen, Kroatien, Island, Lichtenstein oder der Türkei. Sofern dein Praktikum mindestens zwei und nicht länger als zwölf Monate dauert, kannst du mit bis zu 400 EUR gefördert werden. Dein BAföG-Anspruch verfällt natürlich auch nicht. Jedoch solltest du das im Detail mit deinem zuständigen BAföG-Amt besprechen.

Bewerbung für ein Praktikum im Ausland

Die Grundvoraussetzungen sind geklärt. Die nächste Frage, die sich dir stellt: Wie und wo bewerbe ich mich? Eins vorweg – ein Praktikum kannst du überall machen. Aber wie schon gesagt, im Ausland sind Praktika seltener. Manch eine Hochschule hat eine eigene Praktikumsbörse, die du in jedem Fall checken solltest. Weitere Möglichkeiten sind Agenturen, die Praktikumsplätze vermitteln, Online-Portale oder deutsche Unternehmen mit Zweigstellen im Ausland, die Praktikanten suchen. Bezüglich der Form deiner Bewerbung, solltest du dich an die gängigen Formalitäten deines Gastlandes halten. Bewerbungen in den USA oder in den Niederlanden werden zum Beispiel ohne Foto eingereicht. Ein englischer Lebenslauf unterscheidet sich erheblich von einem deutschen in Umfang und Form. Diese Unterschiede sollten unbedingt beachtet werden deinerseits.

Die Sprache im Auslandspraktikum

Um ein Auslandspraktikum zu absolvieren, ist das Beherrschen einer Fremdsprache unabdingbar. Mit Englisch bist du immer gut beraten. Strebst du aber ein Praktikum in einem nicht-englischsprachigen Land an, dann solltest du zumindest über Grundkenntnisse in der Landessprache verfügen.

Visum

Außerdem ist es wichtig, dass du in dem von dir gewählten Praktikumsland eine Arbeitsgenehmigung in Form eines Visums bekommst. Dies betrifft besonders Länder in Übersee. Für Australien und Neuseeland kannst du online ein Working Holiday Visa beantragen. Für die USA benötigst du hingegen das J1 Visa, dass nur vom US Konsulat ausgestellt werden kann. Wie du siehst, gibt es da viele Unterschiede. Damit sind auch verschiedene Fristen verbunden. Also unbedingt frühzeitig erkundigen.

Krankenversicherung & Co.

Vor Ort ist es wichtig, dass du optimal krankenversichert bist. Im Falle eines Falles, kann es sonst ziemlich teuer werden. Krankenkassen und Versicherungen haben zahlreiche Angebote für dich. Checke auch, ob du alle notwendigen Impfungen hast. Für Praktika in Afrika, Asien und Südamerika empfiehlt sich zum Beispiel eine Hepatitis A- und B-Impfung.

Und sonst noch?

Ebenso musst du dich um eine Unterkunft vor Ort kümmern. Dabei kann dir dein Praktikumsunternehmen helfen. Auch wenn es nur Kontakte sind, die sie dir geben können – alles ist hilfreich. Du siehst, es gibt zahlreiche Dinge, an die du denken musst. Am besten ist es, wenn du dir zu Beginn eine Checkliste erstellst und diese abarbeitest. Somit kann dir nichts durch die Lappen gehen. Wenn soweit alles erledigt ist, kannst du den Flug zu deinem Traum-Praktikum buchen!

Tipp: Ein (Pflicht-)Praktikum als Volunteer absolvieren

Insbesondere Studiengänge wie Medizin oder Lehramt ermöglichen soziale bzw. medizinische Praktika, die den Zweck der Freiwilligenarbeit erfüllen. Auf diese Weise kann man als Student bzw. Volunteer soziales Engagement im Ausland zeigen und gleichzeitig seinen Auslandsaufenthalt als Praktikum absolvieren. Weitere Infos hierzu sowie eine Auswahl an Freiwilligenprojekten, die den Status eines Praktikums grundsätzlich erfüllen, findest du auf www.freiwilligenarbeit.de/freiwilligenarbeit-praktika-ausland.html.



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